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Playboy vor Verkauf? Playboy Enterprises Inc. hat im vierten Quartal einen Verlust von -146 Mio. Dollar (Vorjahr: -1,1 Mio. Dollar) erwirtschaftet. Gleichzeitig fielen die Umsätze um -19 % auf 70 Mio. Dollar. Insbesondere die Entertainement Sparte, die Playboy TV enthält, ist mit Umsatzrückgängen von -21 % auf 40 Mio. Dollar stark rückläufig. Auch das Lizenzgeschäft ging um -25 % auf 8 Mio. Dollar zurück. Es wird ein Nachfolger die zurückgetretene Christie Hefner gesucht. Ein Verkauf wird von der Familie Hefner nicht mehr ausgeschlossen. (WSJ)
Standpunkt: Die 157 Mio. Dollar schwere Abschreibung im Televison Bereich hat dem Unternehmen einen schweren Schlag versetzt. Und obwohl das Unternehmen noch keine Liquiditätsprobleme hat, wird eifrig ein Investor gesucht. Dass man für den CEO keinen Nachfolger findet, will man angesichts des Produkts – trotz der schwierigen Situation des Unternehmens – gar nicht glauben. „Sex sells“, gilt im Internetzeitalter offensichtlich nicht mehr. Das musste auch Beate Uhse, die jetzt endlich ihren Vorstandsvorsitzenden Lindemann ausgetauscht haben, spüren.
Eigenheim Bailout beträgt 275 Mrd. Dollar. Präsident Barrack Obama hat 9 Millionen mit Hypothekenschulden kämpfenden Eigenheimbesitzern versprochen, dass er 275 Mrd. Dollar in die Hand nehmen wird, um ihre Darlehen über Fannie Mae und Freddie Mac günstiger zu refinanzieren. Allein 75 Mrd. Dollar gehen an Menschen in Zwangsvollstreckung. (WSJ)
Standpunkt: Der US-Präsident setzt an der Ursache an. Und das sind die Hypothekendarlehen an Eigenheimbesitzer. Hier hatte die Krise ihren Ausgang. Auch, wenn das für viele ungerecht erscheinen mag, es ist meines Erachtens der richtige Weg, um erst einmal etwas Ruhe ins System zu bringen. Dennoch werden die Eigenheimbesitzer auf Jahre hinaus an ihren Schulden zu knapsen haben. Was sich auch auf den Konsum niederschlagen wird.
Bank of Japan unterstützt Fundraising. Die japanische Notenbank hat ihre Maßnahmen zur Bewältigung der Krise ausgeweitet. Sie hat beschlossen bis zu 1 Billion Yen für den Aufkauf von Unternehmensanleihen von Finanzinstitutionen zur Verfügung zu stellen. Der Basiszinssatz blieb weiterhin unverändert bei 0,1 %. (NNI)
Standpunkt: Das ist ein mutiger und richtiger Schritt in die richtige Richtung. Mit aller Kraft stemmt sich die BoJ der Krise entgegen. Das ist angesichts des dramatischen Einbruchs des Bruttoinlandsprodukts auch notwendig. Auch, wenn es wie das Pfeifen im Wald klingt. Diese enormen Anstrengungen weltweit werden ihre Wirkung nicht verfehlen. Da bin ich mir ziemlich sicher.
Fresenius Medical Care mit starkem vierten Quartal. FMC hat in 2008 seine Umsätze um +9 % auf 10,6 Mrd. Euro und sein EBIT um +6 % steigern können. So wird nicht nur zum 12 Mal in Folge eine Dividende gezahlt. Diese stieg auch jedes Jahr an. Im vierten Quartal ist der Umsatz um +6 % auf 2,7 Mrd. Euro gestiegen und das EBIT um +1 % auf 433 Mio. Euro. (PM)
Standpunkt: Ausgerechnet in Nordamerika wächst Fresenius Medical Care mit +9 % deutlich. Dabei spielten die Dialyse-Produkte mit +22 %(4. Quartal) und +23 % (Jahre 2008) eine wesentliche Rolle. Und auch der Ausblick kann sich sehen lassen. Den heute veröffentlichten Bericht von Fresenius sollte man sich ruhig einmal näher anschauen.
CBS: niedriger Gewinn und gekürzte Dividende. Trotz Zuwachs in der Zuschauergunst zur Prime Time musste der Fernsehkonzern CBS im vierten Quartal einen um -52 % auf 136,1 Mio. Dollar gesunkenen Gewinn veröffentlichen. Die Umsätze fielen um -6,2 % auf 3,53 Mrd. Dollar. Rückläufig waren insbesondere die Werbeeinnahmen. Diese gingen in den verschiedenen Segmenten um -15 % bis -18 % zurück. (WSJ)
Standpunkt: Das gesamte TV-Business wird es auch in 2009 schwer haben. Das Problem ist, dass die Werbeeinnahmen massiv weggebrochen sind. Und wahrscheinlich für eine längere Zeit noch wegbleiben. Insofern ist mit einer schnellen Erholung in diesem Segment nicht zu rechnen.
EURUSD fällt auf 0.95 und steigt anschließend auf 1.30. Die europäischen Bankbilanzen stehen aufgrund der Stagnation der osteuropäischen Märkte und den wirtschaftlichen Spannungen im EU-Raum unter hohem CD druck. Das chinesische BIP fällt auf ein Nullwachstum zurück. Die exportorientierten Sektoren der chinesischen Wirtschaft sind stark vom freien Fall des Welthandels und vor allem von den USA betroffen. “Pre-Ins First Out”. Mehrere, zurzeit vollständig oder teilweise an den Euro gekoppelte osteuropäische Währungen geraten 2009 aufgrund von Kapitalabflüssen unter wachsenden CD Bedrucken.
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